haus von H - horizont(al)
kontext & topografie:
skulpturaler neubau in hanglage mit solitärer ausrichtung auf das panorama des stuttgarter neckartals. die kubatur reagiert auf die topografie und die städtebauliche dichte der nachbarschaft durch zwei in nord-süd-achse gegeneinander verschobene rechteckvolumen. diese staffelung besetzt die südliche baugrenze konsequent und generiert weite, ungestörte sichtbeziehungen.
tektonik & fassadenmorphologie:
weit auskragende, massiv ausgebildete stahlbetondecken bilden die dominante horizontale ordnung des entwurfs. hinter diese auskragenden plattenstrukturen tritt die thermische gebäudehülle additiv zurück: geschosshohe, filigrane rahmenlos-verglasungen lösen die vertikale gebäudehaut optisch auf. das zusammenspiel aus schwebender massivität und transparenz schafft fließende, schwellenlose raumübergänge zu den vorgelagerten freisitzen.
raumkontinuum & lichtregie:
das zentrum des hauses definiert ein vertikales, von oben belichtetes atrium als skulpturales foyer. als räumliches und funktionales scharnier verknüpft dieser lichtraum sämtliche ebenen und führt zenitallicht bis tief in die untere gebäudekubatur. die zonierung der innenräume folgt dem prinzip des fließenden raums – artikuliert durch klare sichtachsen und eine präzise steuerung von tageslicht und ausblick.
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PUBLIKATIONEN
• HÄUSER 06/2016 - die 100 besten architekturbüros
• MADEby 2016 "luxus wohnen"