polizeiposten LE - dialog aus alt und neu

kontext & aufgabe:

sanierung eines bestandsgebäudes von 1964 und präzise erweiterung um einen zweigeschossigen neubau in leinfelden-echterdingen. die bauliche verdichtung führt den städtebaulichen duktus des kontexts konsequent fort und transformiert das ensemble für eine erweiterung auf 15 polizeistellen.

kubatur & fassade:

zusammenfassung der baukörper zu einer monolithisch wirkenden, städtebaulichen Skulptur. eine vertikal gegliederte holzschale aus vergrauten lärchenlamellen und bündig integrierte inndach-photovoltaikelemente erzeugen ein homogenes, ruhiges fassadenbild.

raumkonzept & verbindung:

ein abgesenkter, stufenloser eingangspatio zoniert die erschließung. während das erdgeschoss einsatz-management, verwahrräume und fuhrpark bündelt, fungiert ein filigran verglaster schwebender steg im obergeschoss als transparentes scharnier zwischen den büroarbeitswelten und dem multifunktionsraum.

maßgeschneiderte details:

unsichtbare übersetzung hoher sicherheitsanforderungen (FB4NS-durchschusshemmung, elektronische zutrittssysteme) in eine puristische materialgrammatik aus heimischem holz, großformatigem glas und mineralisch lasiertem sichtbeton.

nachhaltigkeit & technik:

vollständige dekontamination und energetische ertüchtigung der gebäudehülle. eine luft-wasser-wärmepumpe in kombination mit fußbodenheizung und einer 36,5-kwp-inndach-solaranlage garantiert eine weitgehend autarke energie- und e-ladeinfrastruktur.